Das charentaiser Brennverfahren

DESTILLATION   

Die Merkmale der Charentaiser Brennblase werden im Lastenheft der AOC Cognac festgelegt.

Maximale Füllmenge des Brennkessels: 25 hl für den Feinbrand („Bonne Chauffe“)

  • Erster Brennvorgang

Alambic charentaisEs dürfen Brennkessel mit einer Kapazität von maximal 140 hl Kapazität und 120 hl Füllmenge (mit einer Toleranz von 5%) verwendet werden unter der Bedingung, dass sie ausschließlich dem ersten Brennvorgang dienen, um den Rauhbrand (frz. „Brouillis“) zu gewinnen.

Die Gesamtkapazität des Brennkessels darf 30 hl nicht überschreiten (mit einer Toleranz von 5%), und die Füllmenge ist auf 25 hl (mit einer Toleranz von 5%) pro Brennvorgang begrenzt.

Auf offenem Feuer erhitzter Brennkessel

Der Brennkessel muss gemäß den örtlichen ständigen und den Vorgehensweise bestimmenden Gepflogenheiten auf offenem Feuer erhitzt werden. Das Erhitzen auf offenem Feuer bewirkt in dem Moment, in dem der Wein mit dem Kesselboden in Kontakt kommt, die Synthese der zusätzlichen Aromen. (Phänomen des Brennens).

Maximaler Alkoholgehalt: 72,4 Vol.-Prozent bei 20°C

eau-de-vie de CognacNach der doppelten Destillation, darf der Alkoholgehalt der Branntweine 72,4% vol bei 20°C im Behälter, in dem der Branntwein täglich aufgefangen wird, nicht überschreiten.







Ende der Destillation: spätestens am 31. März

Die Destillation der Weine muss spätestens am 31. März des Jahres, das auf die Ernte folgt, beendet sein.

Fortsetzung : Das charentaiser Brennverfahren


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Die Vorschriften der Appellation Cognac