Das Mittelalter

GESCHICHTE DES COGNAC   


Das Charente-Becken: eine weltoffenes, exportorientiertes Bewusstsein

Commerce du selHolländische Schiffe, die an der Küste Salz laden, nehmen auch die im Weinbaugebiet Poitou hergestellten Weine mit, die in den Nordseeländern sehr beliebt sind.

Dank dem Fluss Charente entwickelt die Region daher schon im Mittelalter ein weltoffenes Bewusstsein, das den internationalen Handel begünstigt.

Schon die Römer bezeichneten den Fluss als eine Art „Fußweg“, denn er ermöglichte es den Küstenschiffen, bis weit ins Innere des charentaiser Territoriums vorzudringen.

Ab dieser Zeit breitet sich der Weinanbau im Landesinnern langsam auf die Provinzen Saintonge und Angoumois aus.

Die Stadt Cognac, seit dem 11. Jh. aufgrund ihrer Salzlager bekannt, gewinnt durch den Weinhandel zusätzlich an Bedeutung.