20. Jahrhundert

GESCHICHTE DES COGNAC   

Neupflanzung der Weinberge mit amerikanischen Rebunterlagen

Reconstrcution du vignobleVon Nietzsche stammt der Satz: „Was mich nicht umbringt, macht mich stärker“.

Die Neupflanzung der Weinberge erfolgt also mit amerikanischen Pfropfreben, die gegen die Reblaus resistent sind.

Die durch das Pfropfen geschwächten traditionellen Rebsorten (Colombard, Folle Blanche) werden nach und nach durch die resistentere Sorte Ugni Blanc ersetzt, die heute zu über 98 Prozent für die Cognac-Produktion verwendet wird.

Entstehung der Cognac-Gesetzgebung zur Verankerung der örtlichen traditionellen Gegebenheiten und Gepflogenheiten

La législation du Cognac se met en placeEs entstehen Gesetze, die die örtlichen ständigen Gegebenheiten und entsprechenden Gepflogenheiten festlegen :

  • Am 1. Mai 1909 wird das Produktionsgebiet geografisch abgegrenzt.
  • Seit 1936 ist Cognac als kontrollierte Herkunftsbezeichnung anerkannt.
  • 1938 werden die regionalen Appellationen (Lagen) geografisch abgegrenzt.

1946: Gründung des „Bureau National Interprofessionnel du Cognac“

Im zweiten Weltkrieg wird das „Bureau de répartition des vins et eaux-de-vie“ eingerichtet, das den Cognac-Bestand sichern soll.

Nach Kriegsende wird das Büro 1946 durch den Berufsverband „Bureau National Interprofessionnel du Cognac“ ersetzt, dem 1948 die Weinbaustation angeschlossen wird.

Alle Phasen der Cognac-Herstellung unterliegen nun strengen Produktionsvorschriften, um zu gewährleisten, dass die hohe Qualität des Produkts, dessen Bekanntheitsgrad ständig wächst, erhalten bleibt.